Private Zusatzleistungen

Als private Zusatzleistungen bieten wir an:

Zusätzlich zu den in den Krebsfrüherkennungsrichtlinien festgelegten Untersuchungen, die von Ihrer Gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, ist vor allem eine vaginale Ultraschalluntersuchung sinnvoll:

Ein Frühstadium von Eierstockkrebs ist nicht tastbar und verursacht keine Beschwerden. Aus diesem Grund werden Krebserkrankungen der Eierstöcke häufig erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt.

Im Stadium 1 betragen die Heilungschancen jedoch mehr als 75% !

Auch Gebärmutterhöhlenkrebs verursacht im Frühstadium in der Regel keine Symptome. Blutungsunregelmäßigkeiten treten erst in einem späteren Stadium auf. Die Gebärmutterhöhle ist ausschließlich durch Ultraschall zu beurteilen.

Durch die vaginale Ultraschalluntersuchung können oftmals Veränderungen in diesen Organen frühzeitig sichtbar gemacht werden.

Die Ultraschalluntersuchung im Rahmen der Vorsorge gehört nicht zum Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen.

Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs kann unter Umständen zusätzlich eine Untersuchung auf HPV-Viren und/oder ein Thin-Prep-Test sinnvoll sein.

Die gesetzlich vorgegebenen Mutterschaftsrichtlinien sehen eine ganze Reihe medizinisch notwendiger Leistungen vor. Darüber hinaus gibt es weitere Untersuchungen, die medizinisch sinnvoll, aber kein Bestandteil der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge sind:
Seit langem wird von der Diabetesgesellschaft ein Blutzuckertest bei jeder Schwangeren empfohlen. 3-5% aller Schwangeren entwickeln in der Schwangerschaft einen Diabetes, der ohne eine zusätzliche Untersuchung in der Regel nicht erkannt wird, aber erhebliche Risiken für Mutter und Kind mit sich bringt (kindliche Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen, „Schwangerschaftsvergiftung”, ...). Der Test wird von einigen Krankenkassen übernommen.

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch rohes Fleisch, Katzenkot, Gemüse und Salat übertragen werden kann.

Die Erkrankung verursacht in der Regel keine Beschwerden, eine Ersterkrankung mit Toxoplasmose in der Schwangerschaft kann jedoch zu einer bleibenden Hirnschädigung des Kindes führen.

Eine frische Toxoplasmoseinfektion in der Schwangerschaft ist zwar selten, aber gut zu behandeln.

Zu Beginn der Schwangerschaft ist eine Bestimmung von Toxoplasmose-Antikörpern sinnvoll. Bei Frauen, die keine Antikörper besitzen, sind regelmäßige Kontrollen zu empfehlen.

Die Infektion mit Cytomegalieviren ist die häufigste Infektion in der Schwangerschaft. Sie tritt bei etwa einer von hundert Schwangeren auf.

Ca 10%-30% der betroffenen Kinder erkranken, es kann zu einer Vergrößerung von Leber und Milz, Blutarmut, Blindheit oder Taubheit, vermindertem Kopfumfang, Verkalkungen im Gehirn und Entwicklungsverzögerungen kommen.

In aller Regel sind Schäden des Kindes nur bei der Erstinfektion der Mutter zu erwarten, etwa die Hälfte der Schwangeren hat die Infektion bereits durchgemacht.

Die Therapie erfolgt über zwei medikamentöse Ansätze, die die Viren bekämpfen sollen.

Beim Ersttrimesterscreening (einer Kombination von Ultraschallmessung und Blutuntersuchung etwa in der 12. Schwangerschaftswoche) wird ohne Risiko für Mutter und Kind die Wahrscheinlichkeit ermittelt, ein mongoloides Kind zu bekommen. Dieser Test findet etwa 80% der chromosomal auffälligen Kinder.

Alpha-Fetoprotein ist ein Stoff im Blut der Mutter, der bei kindlichen Fehlbildungen wie Herzfehlern, Spina bifida („offenem Rücken”) und Nabelbrüchen erhöht sein kann. Eine Bestimmung wird auf Wunsch in der 16. Schwangerschaftswoche vorgenommen.

Antworten zu nicht-invasiven Pränataltests (NIPT):

1) Was ist ein NIPT?

Ein NIPT ist ein Test, bei dem eine kleine Menge Blut der werdenden Mutter auf mögliche Chromosomenstörungen des ungeborenen Kindes untersucht wird. Diese Methode ist sowohl für den Fetus als auch die Mutter ungefährlich. Die kindlich-plazentare DNA, die aus der kindlichen Plazenta ins Blut der Mutter kommt, wird im Labor auf die am häufigsten vorkommenden Abweichungen in der Chromosomenzahl analysiert, nämlich auf die Trisomien 21, 18 und 13 sowie auf die Monosomie X. Das Ergebnis gibt Aufschluss darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das ungeborene Kind eine dieser Chromosomenstörungen hat.

2) Wann wird ein NIPT empfohlen?

Ein NIPT wird besonders empfohlen, wenn das Risiko einer Chromosomenstörung beim Fetus erhöht ist.

Dies ist der Fall, wenn:

  • die Schwangere älter als 35 Jahre ist
  • es eine genetische Vorbelastung in der engeren Verwandtschaft gibt
  • in einer vorherigen Schwangerschaft eine zahlenmäßige Chromosomenstörung vorlag
  • im Ultraschall eine erhöhte Nackentransparenz beim Fötus sichtbar war
  • das Screening im ersten oder zweiten Trimester auffällige biochemische Werte ergeben hat
  • eine Schwangere sehr besorgt ist


3) Ab welcher SSW kann ich den NIPT frühestens durchführen lassen?

Sie können ab der 10. Schwangerschaftswoche einen NIPT machen. Ab der 14. Schwangerschaftswoche können Sie im Rahmen eines NIPTs auch das Geschlecht Ihres Kindes erfahren.


4) Kann ich auch bei einer Mehrlingsschwangerschaft einen NIPT machen?

Ja, fetalis® kann bei Zwillingsschwangerschaften durchgeführt werden. Die Entdeckungsraten sind allerdings etwas niedriger. Bei einer Drillingsschwangerschaft oder einem Vanishing twin (abgestorbenen Zwilling) sind NIPTs nicht geeignet.


5) Wie zuverlässig ist ein NIPT?

Es gibt verschiedene Testverfahren, die sich je nach Verfahren in der Genauigkeit unterscheiden. fetalis® nutzt eine Methodik, die sehr zuverlässige Ergebnisse liefert, und das auch, wenn der Anteil fetaler DNA im Blut der Mutter nur sehr gering ist. Die Nachweisraten – auch Detektionsraten genannt – für die Trisomie 21 liegt bei bis zu 99% und die für die Trisomien 18 und 13 und für die Monosomie X bei über 90%. Nicht nur die Nachweisraten sind hoch, sondern auch die Richtigkeit der Ergebnisse: Die Falsch-Positiv-Rate, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ergebnis fälschlicherweise als auffällig beschrieben wird, ist sehr gering.


6) Kann ich durch den NIPT auf invasive Methoden verzichten?

NIPT-Test gibt Aufschluss darüber, ob ein niedriges oder ein hohes Risiko für eine Chromosomenstörung beim ungeborenen Kind vorliegt. Ein niedriges Risiko bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit einer Trisomie 21 bis zu 99%, einer Trisomie 18 und 13 sowie der Monosomie X bis über 90% ausgeschlossen werden kann. Wenn ein hohes Risiko besteht, muss dies nicht zwangsläufig heißen, dass Ihr Kind eine solche Chromosomenstörung hat. Um Gewissheit darüber zu bekommen, können invasive Folgetests wie eine Fruchtwasserpunktion (Amniozentese), eine Mutterkuchenpunktion (Chorionzottenbiopsie) oder eine Nabelschnurpunktion (Chordozentese) nötig sein.


7) Was tue ich, wenn ein hohes Risiko festgestellt wurde?

Wenn ein hohes Risiko für eine Chromosomenstörung bei Ihrem Baby festgestellt wurde, wird Ihr Frauenarzt mit Ihnen besprechen, welche Folgetests für den abschließenden Befund nötig sind. Ihr Frauenarzt wird außerdem mit Ihnen besprechen, wie sich die festgestellte Chromosomenstörung auf das Leben Ihres Kindes auswirken könnte. Durch eine frühzeitige Behandlung kann ggf. die Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst und seine Lebensqualität verbessert werden. Wenn Sie es wünschen, kann Ihr Frauenarzt Sie zu einer Beratungsstelle, Selbsthilfegruppe oder zu einem Behindertenverband vermitteln.


8) Wird der NIPT von meiner Krankenkasse übernommen?

Ein NIPT ist eine Individuelle Gesundheitssleistung (IGeL), die noch nicht zum Regelangebot der Krankenkassen gehört. Das heißt, der Test muss von Ihnen selbst gezahlt werden. Sie können allerdings eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse beantragen. Das ist möglich, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, der die Durchführung eines NIPTs empfohlen wird.


9) Wo wird der NIPT durchgeführt?

Die Blutentnahme (1 mal 10 ml) für den NIPT findet bei uns statt. Anschließend wird die Blutprobe im Labor analysiert, damit Sie möglichst schnell ein Ergebnis erhalten. Erfahrene Humangenetiker (Ärzte) erstellen eine individuelle Befundung, die dann an uns geschickt wird. Zwischen der Blutentnahme und dem Befund liegen in der Regel sieben Werktage.


Auf Ihren Wunsch hin können zusätzlich zu den gesetzlich vorgesehenen Ultraschalluntersuchungen weitere ltraschalluntersuchungen vorgenommen werden.

B-Streptokokken sind Bakterien, die bei jeder vierten gesunden Schwangeren in der Scheide oder im Darm vorkommen, keine Beschwerden verursachen und für die Schwangere selbst keine Gefahr darstellen. Deshalb ist während der Schwangerschaft in der Regel auch keine Behandlung erforderlich. Eine Gefährdung besteht jedoch für das Neugeborene (Sepsis, Hirnhautentzündung), so dass eine Antibiotika-Behandlung der betreffenden Schwangeren während der Geburt erfolgen sollte.

Reiseimpfung gegen Hepatitis A/B
Auf Wunsch nehmen wir allgemein empfohlene Reiseimpfungen gegen Hepatitis A und B bei Personen über 18 Jahren vor. Die Kosten werden nur von einigen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Sie benötigen für eine Impfung keinen Termin.
Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit.

Akupunktur gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren.

Akupunktur hat sich besonders bewährt bei Migräne, Schmerzen des Bewegungsapparates und Neuralgien.

Sinnvolle Anwendungsbereiche in der Frauenheilkunde sind:

  • Schwangerschaftsübelkeit
  • prämenstruelles Syndrom
  • Regelschmerzen
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Erschöpfungszustände nach der Geburt
  • Die Behandlungskosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.